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PQF_Monitor

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Farbräume
 


RGB
Der standardmässig vorgesehene Farbraum ist ansprechend gross und basiert auf Gamma 1.8 (vergl. Bild 3).

In den Modulen wird als Besonderheit aber auch ein ganzes Set von Farbraumprofilen mit unterschiedlichen Gammas angeboten, das es erlaubt, nicht profilierte RGB-Bilder konfliktfrei in einen ICC-konformen Workflow zu überführen. Bilder alter Datenbestände, von Bildagenturen, ab Scannern oder Digitalkameras ohne Profileinbettung können nun ohne weiteres verwendet werden, unter weitgehender Beibehaltung ihrer Anmutung. Der folgende Vergleich gibt einen Eindruck der Problematik ohne (Bild 1) und mit PQF- Verfahrenstechnik (Bild 2).


Bild 1

Bild 2

CMYK
Der PQF-Farbraum entspricht demjenigen eines Standard-Offsetdrucks auf glänzend gestrichenem Bilderdruckpapier und den nach Euro/ISO-Standard geforderten Farbwerten und Volltondichten. Weitere Merkmale sind:
– der auf 16% festgelegte Tonwertzuwachs, bezogen auf eine Flächendeckung von 50%
– eine genau definierte, der Drucksituation Rechnung tragende Farbbalance
– ein moderater (beliebig veränderbarer) Gesamtfarbauftrag von 300%
– ein GCR-Schwarzaufbau mit kurzem Schwarz (ebenfalls veränderbar)

 


Diese den PQF-Reprostandard kennzeichnenden Parameter entsprechen im Wesentlichen nicht nur dem in Reprokreisen anzutreffenden Verständnis vom klassischen Eurostandard, sondern tragen auch dem Wirksystem des Offsetdrucks optimal Rechnung. Das Resultat sind harmonische reproduzierbare Druckergebnisse.

Der grafische Vergleich (nebenst. Bild 3) zeigt, dass der CMYK-Farbraum (rot) nicht nur gross ist, sondern auch optimal vom RGB-Farbraum (grün) umschlossen wird. Farbraumtransfers –hin und zurück – sind dadurch mit geringstem Verlust durchführbar. Das schwarze Dreieck zeigt den Farbraum eines guten Monitors.

Ein weiterer grosser Vorteil des PQF-Farbraums gegenüber rein messtechnisch erstellten Profilen ist die volle Editierbarkeit. Sie bietet hohe Flexibilität, die im Modul PQF_Separation dem Anwender baukastenartig jede erdenkliche separationstechnische Freiheit bietet.

    


Graustufen
Dieser Farbraum verhält sich absolut identisch zum Schwarzkanal des CMYK-Farbraums. Vorteil: Keine Überraschungen bei gemischten Produktionen oder Farbraumtransfers (vergl. ob. Bild 4).